Neuigkeiten
Die ARGE auf der NordBau 2011 // 20.09.2011
Sie ist vorbei, die NordBau 2011. Die ARGE war auf zwei Ständen: „Zukunft Bauen Wohnen Heizen“ im Freigelände Nord im (künftigen!) Schleswig-Holstein Energie-Effizienzzentrum zusammen mit der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein, Landesregierung, FV SHK, FH Lübeck, Verbraucherzentrale und der GRE und in Halle 5 "Bauen, Kaufen, Ausbauen, Modernisieren – wir Beraten - Fördern, Finanzieren." mit der Investitionsbank Schleswig-Holstein vertreten.
Das Scout-Angebot war an allen Tagen ausgebucht. Zahlreiche Delegationen, Bauinteressierte, mehrere Minister, darunter der Wohnungsbau-Minister von Kaliningrad wurden über die Stände und die NordBau begleitet, zahlreiche Fach- und Beratungsgespräche geführt.
Wir danken unseren Partnern, den Besuchern unserer Fachveranstaltungen und Stände sowie unseren Mitgliedern für das Interesse und die stets konstruktive und kritische Unterstützung.
Wir sehen uns wieder auf der NordBau 2012 vom 06. bis 11.09.2012.
Positionspapier: Kurskorrektur für künftige Bundes-Förderung // 20.09.2011
Der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. hat zusammen mit 30 weiteren Verbänden der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" in einem gemeinsamen Positionspapier zu einer Kurskorrektur bei der künftigen Förderung von Wohnungs- und Städtebau aufgerufen. Darin machen die Unterzeichner deutlich, dass die vor der Sommerpause von Kabinett und Bundesrat getroffenen Entscheidungen im Zuge der Haushaltsberatungen des Bundestages dringend korrigiert werden müssen.
Übrigens: Der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. (DV) und die ARGE haben in diesem Monat die Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit vereinbart.
http://www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.dePositionspapier_Kurskorrektur_bei_Wohnungs_und_Staedtebaufoerderung.pdf
Klimapakt Wettbewerb entschieden // 15.09.2011
Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Klaus Schlie, hat am Freitag den 09.09.11. im Rahmen des "Tages des Bauministers" auf der NordBau 2011 insgesamt 11 Preisträger des Klimapakt Wettbewerbes ausgezeichnet.
Wir gratulieren den Preisträgern und Gewinnern:
WOGE Wohnungs-Genossenschaft Kiel eG; Lübecker Bauverein eG; Selbsthilfe-Bauverein eG Flensburg; Gem. Wohnungsunternehmen Eckernförde eG, Stadt und Stadtwerke Eckernförde; GEWOBA Nord Baugenossenschaft eG Schleswig; Unternehmensgruppe Semmelhaack Elmshorn; Heiko & Lydia Jessen, Galmsbüll; Dr. Kersig Wohnungsbaugesellschaft &Co.KG Kiel; Familie Schramm, Timmendorfer Strand; LEG Entwicklung GmbH Kronshagen und dem Wohnprojekt Torfwiesenau eG Heikendorf.
Die Dokumentation der "Best Practice"-Projekte wird im November als Mitteilungsblatt der ARGE veröffentlicht.
http://www.schleswig-holstein.de/Klimapakt/DE/klimapakt_node.html
Frank Natusch - 40 Jahre BGH // 06.09.2011
Aktuelles aus der Mitgliedschaft: Am 01.09.2011 feierte Frank Natusch, Vorstand der Baugenossenschaft Holstein in Neumünster, sein 40-jähriges Dienstjubiläum. Im Rahmen einer würdevollen und sehr persönlichen Feier wurde ihm anläßlich dieses Tages von Dr. Joachim Wege, Verbandsdirektor des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen, die Silberne Verdienstmedaillie des VNW überreicht. Wir gratulieren Frank Natusch ganz herzlich und bedanken uns gleichzeitig für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit mit ihm und der Baugenossenschaft Holstein.
Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?! // 08.07.2011
Der Wohnungsmarkt braucht mehr private Investitionen.
Auf der Fachtagung "Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?!" am 07.07.2011 in Berlin, initiiert vom Innenministerium Schleswig Holstein, organisiert vom Deutschen Verband für
Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (mit Unterstützung der Investitionsbank SH) wurde eine fachlich hochrangige Diskussion zu einer Neuorientierung in der Förderung geführt.
Damit Wohnungen energetisch saniert und altersgerecht ausgebaut werden können und die Quartiere stabilisiert werden, sind mehr private Investitionen errforderlich. Die Wohnungswirtschaft braucht eine stärkere Ausrichtung an marktwirtschaftlichen Prinzipien, eine ausreichende Grundförderung durch den Bund sowie eine regions- und zielgruppenspezifische Unterstützung der Bundesländer, damit sie ihren Beitrag zu lebenswerten Nachbarschaften leisten kann.
Das Land Schleswig-Holstein setzt auf Konsens aller Beteiligten, auf Kooperationsverträge
mit Wohnungsunternehmen und einen Klimapakt zwischen Innenministerium
und der Wohnungswirtschaft. Die Erfolge belegen, dass ein Agieren mit dem Markt und flexible
Kooperationen mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft die höchstmöglichen Investitionen
dort auslösen, wo sie notwendig sind und den höchsten Fördereffekt erreichen.
Die Immobilienwirtschaft ist Deutschlands größter Wirtschaftszweig und leistet einen bedeutenden
gesellschafts- und umweltpolitischen Beitrag. Deshalb muss die Politik auf Bundes- und
Landesebene gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung darauf hingewiesen werden, dass eine Mittelkürzung in diesem Bereich fatale Folgen hätte. Die Verstetigung des CO2-
Gebäudesanierungsprogramms auf 1,5 Milliarden Euro sowie die verbesserte steuerliche
Abschreibung für energetische Sanierungen sind ein erster richtiger Schritt. Wenngleich die
Erfahrungen der letzten Jahre daran zweifeln lassen, dass damit die angestrebte jährliche
Sanierungsrate von 2 % tatsächlich erreicht werden kann. Ein fatales Zeichen im Hinblick auf
die demographischen Herausforderungen wäre dagegen die Einstellung der KfW-Förderung
für altersgerechten Umbau, wie sie am 6. Juli im Haushaltsentwurf der Bundesregierung verabschiedet
wurde. Ebenso wird die abermalige Kürzung der Städtebauförderung auf nur
noch 410 Millionen Euro den enormen städtebaulichen Aufgaben in den Innenstädten und
Stadtteilen in keiner Weise gerecht. Hier ist zu hoffen, dass der Bundestag seine Verantwortung
wahrnimmt.
Den Fachvortrag der ARGE finden sie untenstehend als pdf-Datei zum Download.
Fachtagung 07072011 Berlin_Wohnraumfoerderung auf neuen Wegen_ Vortrag Walberg.pdf