Neuigkeiten

Nawoh Nachhaltiger Wohnungsbau // 10.10.2012

Nachdem sich Gütesiegel im Nichtwohnungsbau bereits am Markt platziert haben, gibt es nun auch die Möglichkeit, die spezifischen Aspekte der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau zu zertifizieren.
Der Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau (NAWOH) wurde auf der Grundlage des in der AG Nachhaltiger Wohnungsbau erarbeiteten Bewertungssystems und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in diesem Jahr gegründet. Das Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau gibt die Möglichkeit, für den Wohnungsneubau gelebte Nachhaltigkeit zu dokumentieren und sichtbar zu machen.

In den Wissenschaftlichen Beirat des NAWOH, der seine konstituierende Sitzung am 09.10.2012 im Bundesbauministerium in Berlin hatte, wurden folgende Personen berufen: Ministerialrat Dipl.-Ing. Hans-Dieter Hegner (BMVBS); Hans-Otto Kraus (GWG München); Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Lützkendorf (KIT Karlsruher Institut für Technologie); Prof. Dr. habil. Sigrid Schaefer (EBZ Business School GmbH); Dipl.-Ing. Architekt Rudolf Scherzer (Bundesarchitektenkammer); Prof. Dipl.-Ing. Christiane Thalgott; Dipl.-Phys. Ingrid Vogler (GdW); Dipl.-Ing. Architekt Dietmar Walberg (ARGE eV).

http://www.nawoh.de/NaWoh_Flyer_072012.pdf

EUROCODES: Aktuelle Information // 20.06.2012

Die Landesregierung Schleswig-Holstein wird alle Eurocodes - wie in allen Bundesländern (aktuell auf der Tagung der Fachkommision Bautechnik der ARGE-Bauministerkonferenz der Bundesländer beschlossen) - einführen.
Die Mehrheit der Bundesländer haben bereits die neuen Normen bekannt gemacht und als Stichtag den 1. Juli 2012 einheitlich vorgegeben.
Für Schleswig-Holstein wird gelten, dass nach Bekanntmachung (voraussichtlich im Juli 2012) der Eurocodes diese grundsätzlich anzuwenden sind. In einer Übergangszeit darf mit Augenmaß weiter die Anwendung der bisherigen Bemessungsnormen auf Grundlage von § 3 Abs. 3 Satz 3 Landesbauordnung ("Lösung in gleichem Maße") erfol­gen. Die Entscheidung hierüber treffen die unteren Bauaufsichtsbehörden bzw. die Prüfämter/Prüfingenieure nach pflichtgemäßem Ermessen.

Den vollständigen Runderlass des Innenministeriums finden Sie hier zum Download:

Runderlass IM SH 20062012.pdf

Flyer: Energiestandards von Gebäuden // 02.02.2012

Energieeinsparverordnung, Förderstandards der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder der Länder, sog. Nullemissionshäuser, Energieplushäuser, Energierichtlinien der EU reizen zur Diskussion um Machbarkeit und Wirkungen der geforderten Energieeffizienz von Gebäuden. Ein neuer Flyer liefert in einer Tabelle einen „Kosten-Nutzen-Vergleich“ für Wohngebäude bezogen auf gesetzlich geforderte Standards, Förderstandards der KfW und des Landes Schleswig-Holstein. Veranschaulicht wird der Unterschied zwischen den einzelnen Energiestandards bei Primärenergie- und Heizwärmebedarf, der energetischen Qualität der Gebäudehülle und den daraus resultierenden Werten für den Energieverbrauch, die CO2-Emissionen sowie für die Kosten der baulichen Maßnahmen.

E-Standard Internetversion.pdf

Positionspapier: Kurskorrektur für künftige Bundes-Förderung // 20.09.2011

Der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. hat zusammen mit 30 weiteren Verbänden der Aktion "Impulse für den Wohnungsbau" in einem gemeinsamen Positionspapier zu einer Kurskorrektur bei der künftigen Förderung von Wohnungs- und Städtebau aufgerufen. Darin machen die Unterzeichner deutlich, dass die vor der Sommerpause von Kabinett und Bundesrat getroffenen Entscheidungen im Zuge der Haushaltsberatungen des Bundestages dringend korrigiert werden müssen.

Übrigens: Der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V. (DV) und die ARGE haben in diesem Monat die Mitgliedschaft auf Gegenseitigkeit vereinbart.

http://www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.dePositionspapier_Kurskorrektur_bei_Wohnungs_und_Staedtebaufoerderung.pdf

Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?! // 08.07.2011

Der Wohnungsmarkt braucht mehr private Investitionen. Auf der Fachtagung "Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?!" am 07.07.2011 in Berlin, initiiert vom Innenministerium Schleswig Holstein, organisiert vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (mit Unterstützung der Investitionsbank SH) wurde eine fachlich hochrangige Diskussion zu einer Neuorientierung in der Förderung geführt.
Damit Wohnungen energetisch saniert und altersgerecht ausgebaut werden können und die Quartiere stabilisiert werden, sind mehr private Investitionen errforderlich. Die Wohnungswirtschaft braucht eine stärkere Ausrichtung an marktwirtschaftlichen Prinzipien, eine ausreichende Grundförderung durch den Bund sowie eine regions- und zielgruppenspezifische Unterstützung der Bundesländer, damit sie ihren Beitrag zu lebenswerten Nachbarschaften leisten kann.

Das Land Schleswig-Holstein setzt auf Konsens aller Beteiligten, auf Kooperationsverträge mit Wohnungsunternehmen und einen Klimapakt zwischen Innenministerium und der Wohnungswirtschaft. Die Erfolge belegen, dass ein Agieren mit dem Markt und flexible Kooperationen mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft die höchstmöglichen Investitionen dort auslösen, wo sie notwendig sind und den höchsten Fördereffekt erreichen.

Die Immobilienwirtschaft ist Deutschlands größter Wirtschaftszweig und leistet einen bedeutenden gesellschafts- und umweltpolitischen Beitrag. Deshalb muss die Politik auf Bundes- und Landesebene gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung darauf hingewiesen werden, dass eine Mittelkürzung in diesem Bereich fatale Folgen hätte. Die Verstetigung des CO2- Gebäudesanierungsprogramms auf 1,5 Milliarden Euro sowie die verbesserte steuerliche Abschreibung für energetische Sanierungen sind ein erster richtiger Schritt. Wenngleich die Erfahrungen der letzten Jahre daran zweifeln lassen, dass damit die angestrebte jährliche Sanierungsrate von 2 % tatsächlich erreicht werden kann. Ein fatales Zeichen im Hinblick auf die demographischen Herausforderungen wäre dagegen die Einstellung der KfW-Förderung für altersgerechten Umbau, wie sie am 6. Juli im Haushaltsentwurf der Bundesregierung verabschiedet wurde. Ebenso wird die abermalige Kürzung der Städtebauförderung auf nur noch 410 Millionen Euro den enormen städtebaulichen Aufgaben in den Innenstädten und Stadtteilen in keiner Weise gerecht. Hier ist zu hoffen, dass der Bundestag seine Verantwortung wahrnimmt.

Den Fachvortrag der ARGE finden sie untenstehend als pdf-Datei zum Download.

Fachtagung 07072011 Berlin_Wohnraumfoerderung auf neuen Wegen_ Vortrag Walberg.pdf

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666. Baugespräche

In unserem druckfrischen Mitteilungsblatt geht es um den Kostengünstigen Wohnungsbau, Thema unseres 666. Baugesprächs.
Inhalt sind die Vorträge, wie:
Qualitätvoll einfach bauen / Praxisorientiert / Preiswert, sicher, schnell / Vorbildfunktion / Typenbausatz aus Holz / Günstige Bauweise / Inklusive Nachhaltigkeit / Blick in die Zukunft

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Leitfaden für Gruppen-wohnprojekte

Völlig überarbeitet - in Neuauflage und bundesweiter Ausgabe - als wunderschön gestaltetes fest gebundenes Buch - ab sofort erhältlich!
Der neue Leitfaden richtet sich an alle Menschen, die Interesse an dieser Art des Wohnens, des Bauens und des Realisierens von Projekten haben. Er richtet sich an alle Menschen, die noch Visionen haben, die den Wert von Gemeinschaft schätzen und die einen Wert darin erkennen dazu zu lernen.

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Flüchtlingswohnen Schleswig-Holstein 2015


Das "Kieler Modell"

Arbeits- und Planungshilfe für Kommunen und Wohnungswirtschaft

Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte
/ schnell
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/ sozial
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Liste der Energieeffizienz-Experten

Die Liste der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes finden Sie hier:

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FÖRDERPROGRAMM ENERGETISCHE STADTSANIERUNG DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN

Das Innenministerium bietet Kommunen, die einen Förderantrag im Programm "Energetische Stadtsanierung - Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager (Programm 432 Kredianstalt für Wiederaufbau (KfW))" des Bundes stellen, zur Minderung ihres Eigenanteils eine Mitfinanzierung aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung an. Antragsberechtigt sind alle Städte in Schleswig-Holstein, die mindestens die Funktion eines Unterzentrums erfüllen. Die Bewilligung der Mittel ist an einen positiven Förderbescheid der KfW in dem o.g. Programm gebunden.

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