Neuigkeiten

Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?! // 08.07.2011

Der Wohnungsmarkt braucht mehr private Investitionen. Auf der Fachtagung "Wohnraumförderung auf neuen Wegen ?!" am 07.07.2011 in Berlin, initiiert vom Innenministerium Schleswig Holstein, organisiert vom Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. (mit Unterstützung der Investitionsbank SH) wurde eine fachlich hochrangige Diskussion zu einer Neuorientierung in der Förderung geführt.
Damit Wohnungen energetisch saniert und altersgerecht ausgebaut werden können und die Quartiere stabilisiert werden, sind mehr private Investitionen errforderlich. Die Wohnungswirtschaft braucht eine stärkere Ausrichtung an marktwirtschaftlichen Prinzipien, eine ausreichende Grundförderung durch den Bund sowie eine regions- und zielgruppenspezifische Unterstützung der Bundesländer, damit sie ihren Beitrag zu lebenswerten Nachbarschaften leisten kann.

Das Land Schleswig-Holstein setzt auf Konsens aller Beteiligten, auf Kooperationsverträge mit Wohnungsunternehmen und einen Klimapakt zwischen Innenministerium und der Wohnungswirtschaft. Die Erfolge belegen, dass ein Agieren mit dem Markt und flexible Kooperationen mit den Akteuren der Wohnungswirtschaft die höchstmöglichen Investitionen dort auslösen, wo sie notwendig sind und den höchsten Fördereffekt erreichen.

Die Immobilienwirtschaft ist Deutschlands größter Wirtschaftszweig und leistet einen bedeutenden gesellschafts- und umweltpolitischen Beitrag. Deshalb muss die Politik auf Bundes- und Landesebene gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung darauf hingewiesen werden, dass eine Mittelkürzung in diesem Bereich fatale Folgen hätte. Die Verstetigung des CO2- Gebäudesanierungsprogramms auf 1,5 Milliarden Euro sowie die verbesserte steuerliche Abschreibung für energetische Sanierungen sind ein erster richtiger Schritt. Wenngleich die Erfahrungen der letzten Jahre daran zweifeln lassen, dass damit die angestrebte jährliche Sanierungsrate von 2 % tatsächlich erreicht werden kann. Ein fatales Zeichen im Hinblick auf die demographischen Herausforderungen wäre dagegen die Einstellung der KfW-Förderung für altersgerechten Umbau, wie sie am 6. Juli im Haushaltsentwurf der Bundesregierung verabschiedet wurde. Ebenso wird die abermalige Kürzung der Städtebauförderung auf nur noch 410 Millionen Euro den enormen städtebaulichen Aufgaben in den Innenstädten und Stadtteilen in keiner Weise gerecht. Hier ist zu hoffen, dass der Bundestag seine Verantwortung wahrnimmt.

Den Fachvortrag der ARGE finden sie untenstehend als pdf-Datei zum Download.

Fachtagung 07072011 Berlin_Wohnraumfoerderung auf neuen Wegen_ Vortrag Walberg.pdf

Wohnungsmarktprognose für Schleswig-Holstein bis 2025 // 30.06.2011

Das Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik IfS hat die aktuelle „Wohnungsmarktprognose für Schleswig-Holstein bis 2025“ im Auftrag des Innenministeriums des Landes Schleswig-Holstein am 27.06.2011 im Rahmen einer wohnungswirtschaftlichen Fachtagung im Landeshaus Kiel vorgestellt.
Die aktuellen Wohnungsmärkte im Land zeigen sich weitgehend ausgeglichen. Der Neubaubedarf für die kommenden 16 Jahre beträgt laut Wohnungsmarktprognose nur noch weniger als 100.000 Wohnungen, das sind sieben Prozent des derzeitigen Wohnungsbestands von knapp 1,4 Millionen Wohnungen in Schleswig-Holstein. Der Grund für diese Entwicklung sind die landesweit schrumpfende Bevölkerungszahl und die nur noch geringen Zuwächse bei der Zahl der Haushalte. Die kommende Entwicklung und der in einzeln Kreisen und Städten erhöhte Wohnungsneubaubedarf, die entfallenden Belegbindungen und die bereits bekannten, differenzierten Anforderungen an Wohnraum machen eine künftige Förderung mit Mitteln der Sozialen Wohnraumförderung auf dem Niveau der vergangenen Jahre weiterhin notwendig.
Die Erkenntnisse über die energetischen Maßnahmen und Auswirkungen in der Prognose beruhen im wesentlichen auf den für die Arbeit zur Verfügung gestellten Energieverbrauchsdatenauswertungen der ARGE.

Wohnungsmarktprognose_Schleswig_Holstein_2025.pdf

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Leitfaden für Gruppen-wohnprojekte

Völlig überarbeitet - in Neuauflage und bundesweiter Ausgabe - als wunderschön gestaltetes fest gebundenes Buch - ab sofort erhältlich!
Der neue Leitfaden richtet sich an alle Menschen, die Interesse an dieser Art des Wohnens, des Bauens und des Realisierens von Projekten haben. Er richtet sich an alle Menschen, die noch Visionen haben, die den Wert von Gemeinschaft schätzen und die einen Wert darin erkennen dazu zu lernen.

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Flüchtlingswohnen Schleswig-Holstein 2015


Das "Kieler Modell"

Arbeits- und Planungshilfe für Kommunen und Wohnungswirtschaft

Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte
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Liste der Energieeffizienz-Experten

Die Liste der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes finden Sie hier:

http://www.energie-effizien...

FÖRDERPROGRAMM ENERGETISCHE STADTSANIERUNG DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN

Das Innenministerium bietet Kommunen, die einen Förderantrag im Programm "Energetische Stadtsanierung - Zuschüsse für integrierte Quartierskonzepte und Sanierungsmanager (Programm 432 Kredianstalt für Wiederaufbau (KfW))" des Bundes stellen, zur Minderung ihres Eigenanteils eine Mitfinanzierung aus Mitteln der sozialen Wohnraumförderung an. Antragsberechtigt sind alle Städte in Schleswig-Holstein, die mindestens die Funktion eines Unterzentrums erfüllen. Die Bewilligung der Mittel ist an einen positiven Förderbescheid der KfW in dem o.g. Programm gebunden.

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